Die wichtigsten Plugins für das Content-Management-System WordPress

Unter den Content-Management-Systemen ist WordPress bis heute am populärsten, denn es lässt sich spielend leicht anpassen, ist einfach zu nutzen und sorgt für die perfekte Organisation der Inhalte einer Webseite. Dank unzähliger Plugins lässt sich WordPress so erweitern, dass es komplett den persönlichen Bedürfnissen und Anforderungen entspricht.

Durch die Installation verschiedener WordPress-Plugins wird das System um viele nützliche Funktionen erweitert, wir stellen heute ein paar der hilfreichsten WordPress-Plugins kurz vor. Diese Plugins machen nicht nur den Content effektiver, sondern erleichtern jedem Content-Vermarkter zudem die Arbeit.

Thema 1: Sicherheit

Um ein gutes Sicherheits-Plugin kommt kein Nutzer von WordPress herum, denn vor Angriffen durch Hacker ist niemand sicher, und der angerichtete Schaden könnte enorm sein. Um die Anzahl der möglichen Login-Versuche zu beschränken, ist vor allem das Plugin „Limit Login Attempts“ sehr zu empfehlen. Seit einigen Jahren wurde bei diesem Plugin jedoch kein Update mehr vorgenommen, so dass man mit „WP Limit Login Attempts“ eventuell besser fährt. Wenn man alle relevanten Sicherheitsaspekte zentral steuern möchte, kann man sich das Plugin „Wordfence“ ansehen, neben einer kostenfreien Variante gibt es auch eine Premiumversion mit noch mehr Funktionen. Besonders umfangreich ist auch „iThemes Security“, von dem es ebenfalls eine kostenpflichtige Variante gibt. Weitere Tipps zum Thema Sicherheit gibt es hier.

Thema 2: Caching

Zeit ist Geld, das gilt unter Umständen auch für Webseiten, denn die Ladezeiten können für den Erfolg ganz erheblich sein. Nicht nur die Rankings profitieren von einer kurzen Ladezeit, auch die Nutzung ist wesentlich angenehmer, so dass weniger Besucher frühzeitig die Seite verlassen. Die Datenbank von WordPress wird mit der Zeit immer größer, so dass die Ladezeit natürlich auch darunter leidet. Damit die Inhalte nicht jedes Mal neu generiert werden müssen, kann man ein Cache-Plugin verwenden, welches statische Versionen erstellt. Für die Verringerung der Ladezeit sind vor allem die bekannten Plugins „W3 Total Cache“ und „WP Super Cache“ zu empfehlen.

Thema 3: Analysen

Damit man Webseiten verbessern und das Online-Marketing eines Unternehmens optimieren kann, braucht man regelmäßig Daten über das Nutzerverhalten. Mit Hilfe diverser Analysen kann man einiges über die Nutzer, die Qualität des Contents und allgemein über die eigene Webseite erfahren. Natürlich könnte man Google Analytics direkt nutzen, doch wesentlich einfacher sind Analysen mit entsprechenden Plugins. Um die Daten von Google Analytics direkt mit WordPress zu verknüpfen, kann man die Plugins „Google Analytics Dashboard“, „Google Analytics by Yoast“ oder „Google Analyticator“ verwenden.

Thema 4: E-Mail-Abonnement

Statistiken haben gezeigt, dass Unternehmen ihre Kosten drastisch reduzieren und ihre Verkaufszahlen erhöhen können, wenn sie eine Mailingliste pflegen. Demnach sollte man Besucher der Webseite dazu animieren, zum Mail-Abonnenten zu werden. Damit die Mailingliste auch schnell wächst, muss man die Anmeldung so einfach wie möglich gestalten, dies geht am besten mittels passendem Plugin. Zu diesem Zweck kann Webseitenbetreibern unter anderem „WP Subscribe Pro“, „Mailbag“ oder „Newsletter Sign-Up“ ans Herz gelegt werden.

Thema 5: SEO und Sitemaps

Soll Traffic mit Hilfe von organischen Suchergebnissen erzeugt werden, muss man bei WordPress auch an Suchmaschinenoptimierung denken. Ein wichtiger Aspekt ist dabei vor allem die On-Page-Suchmaschinenoptimierung, auch wenn diese nicht mehr ganz so wichtig ist wie noch vor einigen Jahren. Wenn man WordPress in der Standard-Version nutzt, so hat man keine Möglichkeit, die entsprechenden Parameter zu kontrollieren, dazu braucht man spezielle Plugins als Erweiterung. Eine Vielzahl an nützlichen Funktionen bieten zum Beispiel die Plugins „All In One SEO Pack“ oder „Yoast SEO“.

Das Ranking kann durch Sitemaps zwar nicht verbessern, aber die Seiten werden schneller von Google indexiert, weshalb der Einsatz von „Google XML Sitemaps“ Sinn macht.

Thema 6: Social Sharing und Social-Account-Buttons

Social Media ist heutzutage ein extrem wichtiges Thema, deshalb sollten Betreiber von WordPress-Seiten dies auch nicht ignorieren, wenn die Onlinepräsenz und der Umsatz gesteigert werden soll. Deshalb sollte man es den Nutzern ermöglichen, Inhalte der Webseite mit anderen zu teilen, und dies auf eine leichte Art und Weise. Social Shares sind also von enormer Bedeutung, damit eine große Masse erreicht und die Marke weiterentwickelt werden kann. Es gibt verschiedene Social-Sharing-Plugins, jeder muss probieren, was für ihn persönlich am besten funktioniert. Empfehlenswert sind unter anderem „Share Buttons von AddToAny“, „Floating Social Bar“ und „AA Digg Digg Alternative“.

Das Teilen von Inhalten ist jedoch bei weitem nicht ausreichend, man muss auch den Zugriff auf die eigenen Social Media Profile ermögliche. Dies erreicht man zum Beispiel mit Hilfe der Plugins „The Social Links“, „Social Profile Linking“ oder „Simple Follow Me Social Buttons Widget“.

Thema 7: Mobiles Responsiveverhalten

In der Mobilität liegt die Zukunft, denn die meisten Menschen nutzen täglich ihr Smartphone, nicht nur zum Surfen, sondern auch immer mehr für den E-Commerce. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Webseiten auch für die mobile Nutzung geeignet sind, man spricht auch von einem responsiven Seitendesign. Das bedeutet, dass eine Webseite auch auf mobilen Geräten gut dargestellt werden kann, ohne dass der Nutzer großartige Anpassungen vornehmen muss. Ist dies nicht gegeben, werden Besucher nicht nur schneller abspringen, auch das Ranking wird darunter leiden. Um das eigene WordPress-Theme responsiv zu machen, kann man das Plugin „WPTouch“ nutzen. Ob die Optimierung wirklich funktioniert hat, kann man bei google testen.

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